Verwirrend vertraut, ästhetisch berührend und mit überlegten Farbakzenten versehen erscheinen die Kunstwerke von Betty Schmidt. Im ersten Augenblick wirken sie wohlbekannt, kurz darauf irritieren sie die Betrachtenden, weil sich die Motive nicht klar fokussieren lassen. Die Fotokünstlerin aus malt mit der Kamera und erzielt diesen besonderen Effekt durch bewusste Bewegungen während der Belichtung.
Betty Schmidt wurde 1951 in Meinerzhagen geboren und arbeitet seit jeher autodidaktisch. Nach langjähriger Tätigkeit im EDV-Bereich sehnte sie sich nach Farbe. Die von Wahr und Falsch, Schwarz und Weiß sowie Eins und Null geprägte Arbeitswelt bildete einen starken Gegensatz zur Kunst. Im Jahr 2000 begann sie mit der Malerei. Sie besuchte Workshops bei namhaften internationalen Künstlerinnen und Künstlern und bildete sich kontinuierlich weiter.
Auf ihren Wegen durch Städte, Dörfer und Wälder ist die Kamera ihre ständige Begleiterin. Auch auf Studienreisen hält sie Ausschau nach besonderen Eindrücken. Ihre Augen erfassen Formen, Linien und Licht. Die Fotografien dienten ihr zunächst als Vorlagen für ihre Malerei. Eines Tages entdeckte sie zufällig, dass sie auch unmittelbar mit der Kamera malen kann. Seitdem fasziniert sie die Verbindung von Fotografie und Malerei.
Seit 2012 liegt ihr künstlerischer Schwerpunkt auf der "gestischen Fotografie". In der Fachsprache heißt diese Technik "Intentional Camera Movement". Dabei wird die Kamera während einer längeren Belichtungszeit bewusst bewegt. Durch diese Bewegungen lösen sich Konturen auf und verschmelzen miteinander.
So entstehen bereits in der Kamera Bilder mit malerischer Wirkung. Bei Betty Schmidt wird die Kamera zum Pinsel, mit dem sie durch ihre Körperbewegungen Linien, Formen und Farben dirigiert. Ihr Malgrund ist das, was sie in der realen Welt entdeckt. Jedes auf diese Weise entstandene Bild ist ein Unikat und lässt sich nicht reproduzieren.
Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 31. Juli 2026, um 19:00 Uhr sind interessierte Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen. Die Ausstellung ist bis zum 30. August 2026 in den Räumen des Kunstvereins Ladenburg e.V., Hauptstraße 6, zu sehen. Geöffnet ist sie samstags und sonntags von 15:00 bis 18:00 Uhr; die Künstlerin ist am 31. Juli und am 30. August anwesend.www.kunstverein-ladenburg.de
Wir laden zur Vernissage der Jahresmitgliederausstellung 2026 ein. Am Freitag 3.Juli 2026 19:00Uhr eröffnen wir diese schöne Ausstellung mit Werken von acht unserer Mitglieder
Die Ausstellung läuft vom 03.07.-19.07.2026
Wir werden dieses Jahr die Ausstellung diese drei Wochen laufen lassen und in unserem Kunstraum in der Hauptstr. 6 ausstellen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Bisher fand die Ausstellung immer im Domhof der Stadt Ladenburg statt. In den letzten Jahren gingen die Anmeldungen leider zurück (Sie können gerne Mitglied werden) und die große Fläche konnte nicht entsprechend bespielt werden. Hinzu kommt, dass wir den Domhof immer nur über zwei Wochenenden nutzen konnten.
Der Kunstverein Ladenburg zeigt vom 22.Mai bis 21.Juni 2026 im Kunstraum in der Hauptstraße 6 die neue Ausstellung: „Radierungen und Holzdruck“ der Künstlerin Elke Bellgart-Rapp, Mitglied des KVL.
Die Vernissage findet am Freitag, den 22.Mai 2026 um 19 Uhr statt.
Silvia Maria Schweitzer-Grützmacher gestaltet die Einführung der Ausstellung und die musikalische Untermalung übernimmt Olaf Weithäuser mit seinem Saxofon Ensemble „55 Names“.
Die in Schriesheim lebende Künstlerin erweitert ihr bisheriges Schaffen (u.a.Acrylmalerei) um die Druckgrafik-Techniken Holzdruck und Radierung. Inspiriert wurde sie von den trockenen Sommer der letzten Jahre und deren Auswirkungen auf Klima, Menschen, Tiere und Pflanzen - insbesondere auf das lebensnotwendige Wasser. Diese Themen verdichten sich in ihren neuen Werken zu einer sehenswerten Ausstellung.Der Kunstverein freut sich auf ihren Besuch.
Öffnungszeiten jeweils Samstag/Sonntag jeweils 15 - 18 Uhr. die Künstlerin ist anwesend.
Vom 20.März bis 12.April 2026 zeigen wir posthum im Kunstraum H6 in der Hauptstr. 6 Ladenburg Werke von Rudolf Klee. Vernissage am Freitag 20.März 19:00 Uhr
Seine Werke, seine Zeichnungen, seine Gedichte, seine Musik: ein Künstler Ladenburgs, sein Schaffen von über 30 Jahren zu sehen in dieser Retrospektive. Inspiration, Linienbesessen, Sprach- und Musikakrobat, beseelt und begeistert von Kunst, Form und Format, offen für Ver-Rücktes, Ideenliebhaber und Ideologiefrei - so würden ihn wohl die meisten beschreiben.
Nach fast einem Jahr der Sichtung seiner Materialbilder, keramischen Kleinplastiken, Zeichnungen und anderer Werke, freuen wir uns, Sie einzuladen zu einer Ausstellung in seinem Sinne: Vita brevis, ars longa (Hippokrates Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang)
Öffnungszeiten jeweils Samstag/Sonntag jeweils 15 - 18 Uhr.
Unter dem Titel „Das Gedächtnis der Landschaft“ zeigt die Künstlerin Sabine Friebe-Minden vom 17. April bis 17. Mai im Kunstverein Ladenburg eine vielseitige Ausstellung mit Zeichnungen, Malerei, Collagen und Objekten. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Zeit, Geschichte und menschliche Einflüsse in Landschaften einschreiben.
Friebe-Minden versteht Landschaft nicht allein als Naturraum, sondern als vielschichtiges Archiv. In ihren Arbeiten überlagern sich gestalterische Ebenen, die an geologische Schichtungen erinnern. Fragmente von Karten, Textelemente, historische Anspielungen und Spuren industrieller Nutzung werden in die Bildräume integriert. So entstehen Werke, die gleichermaßen archäologisch anmuten und gegenwartsbezogen wirken.
Die Ausstellung thematisiert sowohl die physische Präsenz von Orten als auch ihre kulturelle und mythologische Dimension. Landschaft erscheint dabei als Speicher von Erinnerungen, die weit über ein Menschenleben hinausreichen. Jahrtausendealte Ereignisse prägen ihre sichtbare Gestalt ebenso wie gesellschaftliche Entwicklungen und individuelle Erfahrungen.
Neben der sichtbaren Topografie beschäftigt sich die Künstlerin mit der „erzählten Landschaft“ – mit Mythen, Sagen und symbolischen Bedeutungen von Orten. Diese kulturellen Deutungen sind für sie ein wesentlicher Bestandteil dessen, was Landschaft für die menschliche Identität ausmacht.
Mit „Das Gedächtnis der Landschaft“ lädt der Kunstverein Ladenburg dazu ein, Landschaft neu zu betrachten: als Raum, der Geschichte bewahrt, Gegenwart spiegelt und Zukunft mitgestaltet.
Öffnungszeiten jeweils Samstag/Sonntag jeweils 15 - 18 Uhr, die Künstlerin ist zu den Öffnungszeiten am 19. +. 25. April sowie am 3., 10., 16. und 17. Mai anwesend.